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TIPPS FÜR DEN KINDERFAHRRADKAUF

vom 06.02.2018 11:02:00
Kategorien: RUND UMS RAD

Tipps zum Fahrradkauf

Tipps für den Fahrradkauf:

Rosa mit Fee! Blau mit Ritter! Das will ich! Ein Kinderfahrrad zu kaufen, ist für uns Eltern nicht so einfach – besonders, wenn wir unsere Kleinen mitentscheiden lassen wollen. Denn, was wie ein Kinderfahrrad aussieht, muss noch lange kein gutes Rad für Kinder sein. Selbst eine Testfahrt ist nicht unbedingt aussagekräftig für Qualität und Eignung des Fahrrads, da Kinder großes Talent besitzen, sich Produkte schönzureden. Hauptsache der richtige Aufkleber ist drauf. Das wissen wir auch aus eigener Erfahrung mit unseren Kindern. 

Hinzu kommt, dass Qualität auf den ersten Blick leider nicht kinderleicht zu beurteilen ist. Hersteller sparen gern in der Entwicklung und in der Produktion, um einen niedrigen Preis anbieten zu können. Vor allem an den nicht sichtbaren Stellen wird dann mit minderwertigen Komponenten und Materialien gearbeitet. Das merkt man dann, wenn das Fahrrad nach zwei Tagen im Regen rostet und quietscht. 

Ganz klar: Hohe Qualität der einzelnen Komponenten zahlt sich aus. Immer! Denn nur so ist das Fahrrad langlebig, sicher und wertstabil. Auch nicht uninteressant für den Wiederverkaufswert. Auf jeden Fall ist Sicherheit und Stabilität Voraussetzung für unbeschwerten Fahrspaß. Aber was sind hochwertige Komponenten?

Hochwertige Materialien:

  • Kinderfahrräder stehen oftmals draußen und werden nass
  • Die Verwendung rostfreier Materialien (Aluminium, rostfreier Stahl) ist für die Haltbarkeit des Fahrrads sehr wichtig
  • Der Wertverlust – eigentlich ja viel wichtiger als der Kaufpreis – hängt natürlich stark von der Materialqualität ab. Hier entscheidet sich, ob man nach einem Jahr noch einen guten Preis erzielt oder ob man das Rad auf dem Flohmarkt „entsorgt“

Geringes Gewicht:

  • Nur ein leichtes Rad ist ein gutes Kinderfahrrad: alles andere ist für Kinder schwer zu beherrschen und für Eltern sehr schwer zu transportieren („Mama, ich will nicht mehr fahren...“).
  • Leichtbau-Werkstoffe reduzieren das Gewicht (Aluminium, hochwertiger rostfreier Stahl, teilweise auch hochwertige Kunststoffe).

Gute Bremsen:

  • Zwei per Hand bedienbare Bremsen sind ideal, und den Umgang kann man schon am Laufrad üben.
  • Eine Rücktrittbremse ist für Kinder keine echte Hilfe, denn was uns aus Gewohnheit ganz natürlich erscheint, ist für alles andere als normal
  • Mit Freilauf kann das Pedal beim stehenden Rad in eine beliebige Position gebracht werden; so ist das Aufsteigen und Losfahren viel einfacher.

Gute Lager

Die Kugellager (insbesondere Tretlager, Lenklager und Nabenlager) sind für das dauerhafte und zuverlässige Funktionieren des Fahrrads wichtig: Hohe Qualität und gedichtete Lager garantieren lange Haltbarkeit.

Rutschfeste Pedale:

Abrutschgefahr: Bei Nässe werden Kunststoffpedale oft sehr rutschig. Andere Materialien (z.B. Metall mit Profil) geben mehr Halt.

Richtige Größe:

Damit Kinder ihr Fahrrad gut beherrschen können, ist die Wahl der richtigen Größe sehr wichtig. Fahrräder sollten nicht auf Zuwachs gekauft werden, sondern müssen richtig passen. Mehr dazu unter: www.ollo-bikes.com/größenberater 

Einfache Höhenverstellung:

Eure Kinder wachsen schnell, die Sitzhöhe sollte daher schnell und möglichst ohne Werkzeug anpassbar sein (z.B. mit Hilfe von Schnellspannern).

Und was ist mit dem Spaßfaktor?

Klar, eure Kinder wollen ein schönes Rad, denn das bringt extra Spaßpunkte. Am besten suchen sie es mit aus und ihr besprecht vorher, was an einem Kinderfahrrad alles wichtig ist. Schließlich wird das Rad zum geliebten Begleiter bei allen Abenteuern im Großstadtdschungel oder fröhlichen Sommertagen am Badesee.

 

Genug der Ratschläge, jetzt lieber ab auf´s Rad! Viel Spaß!

 

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