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SO GEHT FAHRRADFAHREN!

vom 18.04.2018 12:19:10
Kategorien: RUND UMS RAD

Fahrradfahren lernen

Kleines Mantra an uns Eltern vorneweg: Jedes Kind kann Rad fahren lernen. Und zwar genau dann, wann es will. Nicht, weil es jetzt 4 ist. Oder schon 5. Oder weil der Mats von gegenüber es schon längst kann. Ohne Spaß an der Sache läuft das Rädchen nicht. Druck und Übereifer von uns Eltern sind dabei so überflüssig wie ...  Stützräder.

Apropos Stützräder. Hier unsere Tipps, bedenkenlos an unseren eigenen Kindern getestet und für OLLO-tastisch befunden.

Mit dem Laufrad starten. Aufsteigen, Absteigen, Balance halten, Lenken und Bremsen – das alles lernt dein Kind supergut mit dem Laufrad (das OLLO Laufrad gibt es leider erst im Herbst; registriere Dich doch für den Newsletter, und wir halten Dich auf dem Laufenden)

Helm auf, Kopf dran. Kratzer am Knie gehören zum Fahrradfahren lernen dazu, Kratzer am Kopf aber nicht. Gar nicht! Also immer Helmchen auf, ohne Kompromisse. (kleiner Hinweis an die Eltern: Ich komme in Erklärungsnot, wenn ich ohne Helm fahre. Deshalb: Vorbild sein und Helm tragen, unser Kopf ist mit Abstand unser wichtigstes Gut)

Geduld ist die beste Stütze. An den Sinn von Stützrädern glauben wir deshalb nicht. Vieles, was dein Kind z.B. schon auf dem Laufrad an Fahrgefühl gelernt hat, wird durch sie eingeschränkt. So lohnt sich viel mehr gute Laune, Geduld und Zuversicht, um mit dem ersten 14“ oder 16“ Rad ohne Stützräder loszuüben. Anfangs schiebt man eben mit. Und ist die erste Angst überwunden, klappt das Fahren danach umso schneller.

Zwei, die zueinander passen müssen: dein Kind und das Rad.
Dazu folgende Stichpunkte:

  • Standhöhe beachten
  • Lenker muss leicht erreichbar sein (nicht zu gebeugt, nicht zu gestreckt)
  • Sattelhöhe ändert sich schnell: anfangs eher niedriger für einen sicheren Stand, später höherstellen
  • Bremsgriffe: Winkel und Griffweite optimal einstellen 

Augen auf im Straßenverkehr. Und am besten die Ohren auch.
Wir finden gut, wenn ihr

  • auch beim Üben schon klare Ansagen mit dem Kind verabredet. Zum Beispiel ein echtes Notsignal wie „Stop“. Nur, wenn das zuverlässig klappt, kann man sich im Straßenverkehr bewegen.
  • mit den Kids auch über ihre Eigenverantwortung als kleine Radfahrer sprecht

 Viel Spaß euren kleinen Asphaltcowboys- und girls!

 

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